Ich bin für die Abschaffung des Wortes „gleich“.
Warum sagen immer alle „Ich rufe gleich zurück!“ obwohl sie dann mehrer Stunden später anrufen? Warum kann man dann nicht sagen: „Ich rufe später zurück!“
„Gleich“ ist ungleich „später“
Warum sagt man „Ich komme gleich“ aber lässt dazwischen 30 Minuten verstreichen?
Warum sagt man „Ich bin sofort bei dir“ und brauch dann doch noch 1 Std.?
Ich finde das alles komisch und verwirrend.
Sowieso sind mir diese ganzen nicht eindeutig Zeit bestimmenden Wörter ein Dorn im Auge.
Sagt z.B jemand "sofort", dann kann das durchaus auch einen Monat später sein, könnte somit auch in den Zeitrahmen „gleich“, „später“ oder „irgendwann“ fallen.
Toll, wirklich ganz Klasse!
Ich bin ein sehr ungeduldiger Mensch, ich kann das nicht akzeptieren, daher definiere ich jetzt mal alle diese Wörter neu.
Gleich = max. 10 Minuten später!
Später = ab 10 Minuten bis zum Abend des Tages, sagen wir so 20 Uhr!
Irgendwann = so gut wie nie, obwohl zu 50% die Chance besteht, dass noch etwas passieren könnte!
Sofort= jetzt, auf der Stelle! Max. 1 Minute nach Aussprechen dieses Wortes muss das, was auch immer es ist, erledigt sein!
Und wieder habe ich die Welt verbessert.Danke.
_chantal_ - 20. Aug, 21:54
Wenn frau auf dem Toilettendeckel sitzt und versucht, sich die Nägel passend zum geplanten Outfit zu lackieren, dann besteht zu 50% (immerhin) die Gefahr, dass etwas schief geht.
Erfahrenen Lackierinnen passiert das natürlich nicht, aber ich als Amateurin, die sich mit Mühe und Not allein die Nägel lackiert und dabei immer Ränder am Nagelrand auf der Haut hat, schaffe es nicht ohne fatale Folgen.
Ganz elegant drehte sich das Fläschchen bevor es auf den Boden plumste weil mein Po da irgendwie im Weg war. Während des Falls entwarf es ein sehr eindrucksvolles und tolles Muster an der Wand, dem Toilettenbecken und auch dem Boden, wie man unschwer erkennen kann.
Eine wirklich sehr kunstvolle zufällige Zeichnung. So wie ich bin ,denke ich ja gleich wieder, Gott hat mir ein Zeichen geschickt, in Form eines Musters aus pinkem Nagellack.
Bis heute konnte ich die verstecke Botschaft nicht entziffern.
Wahrscheinlich heißt es:
Chantal, geh doch endlich mal ins Nagelstudio und lass dir deine Nägel ordentlich und professionell lackieren!
Na schönen Dank auch lieber Gott.....
_chantal_ - 29. Jul, 23:20
Es gibt ja viele verschiedene Arten seine Gefühle ohne richtige Worte auszudrücken.
Nehmen wir da z.B seufzen oder lachen oder weinen oder "schnauben" wenn man wütend ist und so weiter und so fort.
Dann gibt es aber das "hmm" oder "mmh" welches in unterschiedlicher Art und Weise genutzt werden kann. Ein "hmm" drückt oft Ratlosigkeit aus oder es kommt beiläufig als Zeichen der Überlegung. Was macht dann aber den Unterschied zum "mmh"? Ich wusste mal einen aber der fällt mir jetzt natürlich nicht ein. Ich glaube es war so, dass man "mmh" sagt, wenn man etwas in Frage stellt oder gleich darauf etwas sagen will! (?)
Ok. Das ist schwierig. Nicht so schwierig ist aber das "häääärmmmmhhhhhmmmmm" das ich heute zu hören bekam, als ich an der Kasse stand, bezahlen wollte, die Kassiererin schon alles eingepackt und geordnet hatte, und ich merkte, dass ich gar kein Portemonaie dabei habe.
Da machte die Dame hinter mir doch tatsächlich dieses fiese und böse "hhhhääärmmmmmhhhhmmm" weil Sie nun warten musste, dass die Verkäuferin alles wieder aussortierte und wir einen Warenwert von 10 Euro zusammenstellten, denn soviel hatte ich grad in der Tasche gefunden! Ich weiß wie lästig das ist, wenn man hinter jemandem steht, der z.B eine Reklamation zu tätigen hat. Das passiert mir bei H & M in 80% der Einkäufe die ich dort tätige. Jedensmal denke ich mir "Maaaan ey, warum immer an der Kasse, an der ich mich anstelle?". Gut. Ist halt so. Aber mache ich dieses fiese seufze Geräusch um der Person vor mir zu zeigen wie genervt ich bin? - Nein, mache ich nicht, weil ich ja selbst weiß wie das ist.
So stehe ich an der Kasse, höre den "Hääärmmmmhhhmmm" Seufzer, werde wütend, will was sagen, da fragt mich die Dame, die mich vor der Kaufaktion ungefähr 20 Minuten beraten hat, ob ich die Sachen jetzt doch nicht nehme.Ich sage gaaaanz laut: "Doch aber ich muss sie später abholen, ich habe nämlich mein PORTEMONAIE VERGESSEN!!!!!"
Alle sind freundlich, nur die hinter mir, die ist genervt!
Ich kam nicht dazu etwas zu sagen, mir lag es auf der Zunge, aber durch die Unterbrechung hätte es nicht mehr gewirkt. Nächstes Mal!
Ich gehe wütend davon und denke mir, dass heutzutage keiner mehr Verständnis für so etwas hat. Geschweige denn die Zeit.
Geld geholt habe ich keines mehr. Morgen ist auch noch ein Tag für ein fieses "häääärmmmmhhhmmmmm"!
_chantal_ - 29. Jul, 19:11
_chantal_ - 20. Jul, 18:34
Es ist Samstag Abend. Samstag. Abend. Was macht man da normalerweise wenn man nicht gerade schon über 50 oder in einer "kontrollzwang Beziehung" ist?
Man geht aus. Party.Feiern.Was auch immer.
Party ist jedoch nicht gleich Party. Heute spezialisiere ich mich auf eine ganz bestimmte Party.
Es geht um Parties von Menschen, die auf dem Dorf wohnen. Ich möchte das jetzt nicht verurteilen aber warum ist eine Party auf dem Dorf IMMER eine "Dorfparty" mit einem pfaden Beigeschmack?
Gestern stellten wir uns in großer Runde diese Frage.
"Dorfparty" hat in manchem Munde etwas abwertendes weil diese Art von Feiern dafür bekannt sind, langweilig, öde und immer gleich zu sein. Und trotzdem geht jeder hin, trotzdem bleibt man immer ganz lange um ja nichts zu verpassen.
Ich vermute ja auch ,dass das ganze, wie bei normalen Parties, ein Sehen und Gesehen werden darstellt. Ich muss sehen, ob die eine aus der "Dorfstrasse 22" einen noch fetteren Po bekommen hat und wie die anderen Mädels und Jungs so ausschauen, um festzustellen, dass ich, die jetzt in der großen weiten Welt wohnt, ja viel besser aussieht.
Man trifft Menschen, die man gern sehen will, aber man trifft auch Menschen, auf die man kein Wert legt, und auch jene, mit denem man vielleicht Streit hat.
Und genau deswegen kommt man erst recht: LÄSTERATTACKEN ahoi!
Man stellt fest, wie erhaben und cool man ist gegenüber allen, die ihren Horizont noch nicht erweitert haben, die mit 28 noch bei Mama im Häuschen im Dorf wohnen und es aufregend fiden, bei Kaufland an der Kasse zu arbeiten.
Wie schön, dass man sich selbst sagen kann: Es ist zwar nett, alle mal wieder zu sehen, aber heute fahre ich wieder nach Hause, in die weite Welt!
_chantal_ - 20. Jul, 11:33
Das Leben bringt so manches mit sich:
Das erste gesprochene Wort, der erste Gehversuch, der erste Tag im Kindergarten und in der Schule, eine erste beste und viell. auch letzte Freundin, die erste große Liebe und die erste Enttäuschung.
Ich meine nicht die alltäglichen Enttäuschungen die man erlebt, wenn man z.B sein Lieblingskleid mit den wahnsinnig teuren neu gekaufen Pumps anziehen will und der Blick aus dem Fenster dieses Outfit einfach nicht möglich macht. Nein, diese Art von Enttäuschung meine ich nicht.
Ich denke da vielmehr an die Art Enttäuschung, die große Emotionen mit sich bringen und etwas in einem hinterlassen. Sei es Wut und Trauer, Verzweiflung oder Depression.
Es gibt eigentlich nur 3 große Enttäuschungen:
Erstens, die berufliche, die einen für eine kurze Zeit grübeln und verzweifeln lässt.
Zweitens, die unendlich schmerzhafte und meistens lang anhaltende Enttäuschung über eine gescheiterte Beziehung sowie nicht erwiderte Gefühle, und drittens, jene, die sich irgendwo mit in die 2te einreiht, aber einen eigenen Platz verdient hat: Freundschaften!
Erörtet werden heutzutage zumeist die letzten beiden, wobei Nr. 2 in der Liste wohl überwiegt.
Interessant ist es doch aber zu wissen, warum wir uns immer wieder in Menschen verlieben, die nichts von uns wissen wollen?
Wieso lässt die Natur das zu? Wir verschenden soviel Kraft in etwas, dass sinnlos ist, von vornherein, und trotzdem passiert es.
Ich kenne da ein Mädchen, die sich sehr unglücklich verliebte. Sehr sehr unglücklich.
Sie gab ihre Liebe einem Mann, der daraus seinen Vorteil zog, der sie ganz dicht zu sich holte, um sie immer wieder weit weg zu schubsen. Sie fiel, und fiel, und fiel… und jedes Mal wenn sie fiel, stand da jemand , und konnte sie gerade so auffangen. Wer?
Ihre Freunde – die Menschen, die (eigentlich) niemals zulassen würden, dass man fällt und selbst wenn: Sie würden dir die Hände reichen und dich aufheben.
Es gibt einen sehr altklugen aber wahren Spruch: Im Glück glaube mir, erfährst du nie, wer`s ehrlich mit dir meint. Nur wer im Unglück zu dir hält, der ist ein wahrer Freund!
Ich bin mir sicher, dass dies jeder bestätigen kann.
Und somit bin ich bei Nr. 3 der Enttäuschungen angelangt: Freundschaften!
Man hat viele Freundschaften im Leben, sie kommen und gehen, und später wird aus der Freundschaft wieder eine (nur) Bekanntschaft oder sogar Luft.
Das passiert z.B dann, wenn man sich verraten fühlt oder enttäuscht wurde.
Meiner Meinung nach ist diese Art von Enttäuschung noch schlimmer als jene, die sich mit der Liebe beschäftigt.
Jeder pflegt zu sagen: Eine Freundschaft ist ein Geben und Nehmen!
Aber wenn ich „gebe“, wie kann ich sicher sein, dass ich auch „bekomme“? Wer gibt zuerst und wann gibt es die Revenge? Man weiß es nicht.
Es gibt Menschen die sehr naiv sind, schnell begeisterungsfähig und weltoffen.
Solche Menschen sind anfällig für die Enttäuschungen weil sie nicht rechtzeitig erkennen, wann das Geben vorbei ist. Irgendwann haben sie alles weggegeben und besitzen selbst nichts mehr, was oft daran liegt, dass deren Besitz dann quasi an andere geht und die es nicht zurückgeben wollen.
Ich nenne sie die „Ausnutzer“. Jene, die nur auf ihren Vorteil bedacht sind und in dem Menschen, den sie aussaugen, Gefühle der Verzweiflung und Trauer hinterlassen.
Man wird bestraft, weil man bereit ist, zu geben, zu lieben, zu helfen.
Ich hörte aber auch schon, dass einige Personen von Natur aus so gestrickt sind u gar nichts für ihre "Saugkraft" können. Wahrlich eine schöne Welt in der wir leben.
Und trotzdem stehe wir immer wieder auf, alle Enttäuschungen im Leben geben uns die nötige Widerstandskraft, die wir brauchen um zukünftig besser handeln zu können.
Und somit können wir jeder Enttäuschung dankbar sein, da sie uns hilft, zur richtigen Zeit, am richtigen Ort, die richtigen Entscheidungen zu treffen.
Aus einer Enttäuschung wird eine zweite, eine dritte, eine hundertste.
Aber aus jeder einzelnen lernen wir fürs Leben.
_chantal_ - 19. Jul, 00:12
---Closed------
_chantal_ - 10. Apr, 06:51
In loving memory of a wonderful evening.

_chantal_ - 19. Mrz, 20:23
Jetzt könnte man annehmen, ich gebe ein Patent, wie man sich passend verabschiedet, aber ich möchte das selbst fragen:
Also, wie verabschiedet man sich von Dingen, die man gern hat?
Ist der Abschied zu lang, wird es dramatisch, ist er zu kurz, wirkt alles so ungeklärt und gehetzt, aber heíßt es nicht, je kürzer desto besser?
Am besten man beginnt mit dem Verabschiedungsprozess gleich an dem Tag, wo man weiß, das ein Abschied kommt. Ist man dann besser vorbereitet?
Ich möchte einen Abschied, bei dem ich danach kurz weinen kann, aber es mir dann sofort besser geht. Oder gar nicht weinen, das ist sowieso das Idealste, denn die Schminke verwischt nicht und es gibt keine aufgequollenen Augen.
Als Kind fand ich es immer furchtbar, auf (nimmer) Wiedersehen zu sagen. Immer wenn ich in den Urlaub fuhr, konnte ich mich danach nicht von meinen Freunden oder anderen Personen, die dabei waren, trennen. Hingegen fiel mir der Abschied von meinen Eltern IMMER erstaunlich leicht. Schnell ein "Tschüüüü" (ohne das "s" weil das nahm Zeit in Anspruch) und weg war ich.
Und nun die Master-Frage:
Wie sagt man "Au revoir" wenn es eventuell gar kein Wiedersehen mehr gibt?
Ich glaube, genau das ist das Schwierige - zu wissen, dass man sich vielleicht nie wieder sieht, und jenes bringt die Dramatik in das Geschehen, denn jede Art von Hoffung geht verloren.
Weiß man, dass es ein freudiges Wiedersehen gibt, wird genau das zum freudigen hoffnungsvollem Ziel, dass einen die Zeit überstehen lässt.
Aber ohne dieses Ziel ist es doch verdammt schwer oder??
Ich werde das Wort Abschied aus meinem Wortschatz streichen und in Zukunft erwähnen:
"Man sieht sich immer 2 Mal im Leben!"
_chantal_ - 21. Feb, 13:03
Schon Scooter hat diesen Tag mit einer Techno Hymne besungen. Ob er sein "Valentinsmädchen" damit erobert hat bleibt fraglich ?!
Ich hasse diesen Tag. Nicht nur weil ich noch nie etwas bekommen hab, sondern auch weil es für alle Singles unendlich gemein ist, wenn man ständig hören muss, wie andere beschenkt werden. Dabei finde ich dieses ganze Beschenken furchtbar. Ist doch immer das Selbe: Es gibt rote Rosen oder Schmuck oder Karten oder man geht essen....naja eben dieser Liebeskram.
Auf der einen Seite bin ich ganz froh auf diese Schnörkeleien verzichten zu müssen, weil ist doch eh nur so ein dämlicher Tag wo man sich ganz besonders sagt, dass man sich liebt,aber das kann man auch noch 364 andere Tage im Jahr. Jedoch glaube ich, dass ich mich hiermit beruhigen will, weil ich bisher nichts von meinen nicht existenten Partner bekam und bekomme. Neid ist auch eine Krankheit! Und vielleicht bin ich ja auch neidisch auf alle anderen, die so blöde Blumen und Karten und was auch immer bekommen.
Verdammt jaaaaa, ich bin neidisch!!
Wahrscheinlich stelle ich den Rekord im "Nicht beschenkt werden am Valentinstag" auf , denn immerhin bin ich schon 21 und langsam wäre es mal an der Zeit.
Ich warte gern auf mein "erstes Mal".
Und noch eine Info an meinen zukünftigen Mann: Ich freu mich auch über Socken oder wenn du mir ein Bild malst oder mir eine Cola mit Spare Ribs schenkst, denn dann weiß ich wenigstens, dass du mir auch ab und an zuhörst wenn ich dir sage, was ich gern hab.
Nun schenke ich meinen Hasen einen dicken Kuss weil ich euch liebe.
Eure "Valentinsjungfrau".
_chantal_ - 13. Feb, 18:12